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Autonachrichten aus Russland

23.07.2009  Merkel und Medwedew setzen weiter auf Magna-Einstieg bei Opel

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Dmitri Medwedew setzen weiter auf einen Einstieg des Magna-Konsortiums beim Autobauer Opel. "Magna bietet ausgezeichnete Ansatzpunkte", sagte Merkel nach ihren Gesprächen mit dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew am Donnerstag auf Schloss Schleißheim bei München. 

 

Diese Lösung würde zum einen Opel Chancen eröffnen und andererseits auch eine strategische Kooperation mit Russland ermöglichen. Merkel räumte zugleich ein, dass es noch "etliche Fragen zu klären" gebe. "Wir setzen aber alles daran, hier die offenen Fragen in den nächsten Tagen zu lösen", fügte die Bundeskanzlerin hinzu. Dabei sei aber wichtig, dass auch der Investor Magna "seine Beiträge leisten kann". 

Medwedew sicherte seine Unterstützung zu. "Wir werden alles dafür tun, dass dieses Projekt realisiert werden kann. Wir schauen mit Interesse und Optimismus in die Zukunft", sagte er. Partner des österreichisch-kanadischen Zulieferers Magna bei den Opel-Plänen ist die russische Sberbank. 

Die "Bild"-Zeitung hatte am Donnerstag unter Berufung auf eine mit den Vorgängen vertraute Person berichtet, im Umfeld von Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg gelte der Finanzinvestor RHJ-International mittlerweile als Favorit für die Opel-Übernahme. Eine Ministeriumssprecherin hatte dies allerdings zurückgewiesen. Es geben keinen Favoriten, sagte sie. 

Quelle: www.russland.ru

Magna und Sberbank hatten sich im Mai mit dem derzeitigen Opel-Eigner General Motors auf den Erwerb von 55 Prozent der Anteile am deutschen Autobauer geeinigt.

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